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Fragebogen Gründer – Nina Graber

Was bieten Sie an?

Schulische Maßnahmen kombiniert mit Mentaltraining um eine ganzheitliche Unterstützung zu geben.

Wie sind Sie daraufgekommen?

Ausgangspunkt war das Erscheinen des ersten Buches „Natürlich“. Im Rahmen von PR- Aktionen wie Signierstunden und Vorträgen, insbesondere in Schulen, kamen immer wieder Nachfragen nach weiteren Informationen und Hilfen. Die folgenden Seminare bestätigten die Nachfrage. Deshalb haben wir uns entschlossen, ein Unternehmen zu gründen.

Wer sind Ihre Kunden ?

Schüler und Studenten, sowie Eltern im mentalen Bereich

Wie haben Sie gegründet?

Bei der Gründung haben wir uns für ein Franchisesystem entschieden. Da der Franchisegeber schon 40 Jahre besteht, kann man von einer ausgereiften Idee und einer etablierten Marke sprechen: man hat damit eine gute Referenz.

Dafür mussten wir eine einmalige Aufnahmegebühr bezahlen und führen einen monatlichen Betrag an den Franchisegeber ab.

Wie haben Sie sich finanziert?

Nachdem wir in der Vergangenheit Schwierigkeiten bei der Finanzierung mit den Hausbanken hatten, konnte diesmal mit Hilfe des Franchisegebers und dessen Bank eine Finanzierung erfolgen.

Welche Erfahrungen haben Sie mit fremden Geldgebern gemacht?

In den vergangenen Projekten sind einige Absagen durch Banken gekommen. Einige der Gründe waren

  • Zu starke Konkurrenz
  • Fehlende persönliche Entwicklung
  • Keine ausgereifte Idee
  • Zu optimistische Planung

Manche Absagen erfolgten aber auch ohne Begründung.

Welche besonderen Herausforderungen mussten überwunden werden?

Eine besondere Herausforderung war das Finden einer passenden Immobilie.

Womit kämpfen Sie im Moment?

Da die Kunden meistens persönlich zu uns kommen, hat die Coronakrise uns stark getroffen. Es ist nicht möglich Präsenzseminare zu halten und auch das Einzelcoaching ist stark eingeschränkt. Das bedeutet fehlende Kunden.

Wir konzentrieren uns im Moment darauf, schon bestehende Kunden zu halten und bereiten uns intensiv auf eine mögliche Öffnung vor. Dann können wir sofort mit Seminaren und dem Coaching starten.

Was können Sie anderen Gründern als Tipp mitgeben?

Mutig sein

Trotz ausgereifter Idee zögern viele, den Weg zu gehen oder das erste Nein führt zum Abbruch der Gründung.  Es ist notwendig, mutig zu sein und trotzdem weiterzugehen.

Ausgereifte Idee

Die Geschäftsidee sollte ausgereift sein. Lieber einen Monat später starten, aber mit einer ausgereiften Idee und einem kompletten Konzept, das auch belastbare Zahlen enthält.

Kritikfähigkeit

Trotz der Überzeugung von der eigenen Idee ist Kritikfähigkeit ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmerpersönlichkeit. Der Gründer muss seine Aktivitäten immer wieder prüfen und gegebenenfalls anpassen.

Damit geht auch einher, zu sich selbst ehrlich zu sein.

Disziplin

Um auch einmal unangenehme Dinge zu tun, ist Disziplin notwendig. Auch ein Sportler muss immer wieder trainieren und seine Techniken anpassen, um Höchstleistungen zu erzielen.

Das ausführliche Interview finden Sie auf  YouTube .

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