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Welche Maßnahmen haben Sie in der Vergangenheit zur Unterstützung von Existenzgründungen initiiert ?

Die Wirtschafstförderung der Stadt Hofheim hat beispielsweise fünfmal den Hofheimer Businesstag ausgerichtet, bei dem neben vielen bereits etablierten Kleinunternehmen auch viele Startups sich erstmals einem breiteren Publikum präsentieren konnten. Jedes Jahr im September laden wir zum Hofheimer Unternehmerabend, bei dem wir auch ganz gezielt Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Gründerszene ansprechen. Und dann gibt es da natürlich noch unser Hofheimer Innovationszentrum, ein Gründerzentrum, mit dem wir bereits seit 2008 jungen Unternehmen preisgünstigen Büroraum in innovativer Atmosphäre anbieten. Und nicht zuletzt freuen wir uns ganz besonders, dass wir jetzt bereits seit 12 Jahren das Angebot des VFE Kelkheim in Anspruch nehmen dürfen. An jedem ersten Montag im Monat bietet der Verein bis zu drei Gründungsunternehmen die Möglich ein erstes Beratungsgespräch zur Verwirklichung von deren Geschäftsideen an.

Welche Maßnahmen wurden gut angenommen?

Bei unseren Unternehmerabenden freuen wir uns immer zwischen 100 und 150 Gäste begrüßen zu dürfen. Aus vielen Gesprächen zwischen alt eingesessenen Unternehmern, Startups und Vertretern aus der Kommunalpolitik erhalten wir stets ein positives Feedback zu Konzept und den gewählten Locations. Auch bei den Hofheimer Businesstagen war das Besucherinteresse immer groß gewesen, gleichwohl war dieses Konzept irgendwann ausgelaufen, weshalb das Angebot dann letztlich eingestellt wurde.

Die Sprechstunden des VFE im Hofheimer Rathaus werden seit Jahren sehr gut angenommen. Wir freuen uns, dass bereits fast 300 Gründerinnen und Gründer dieses Angebot wahrgenommen haben.

Auch das Hofheimer Innovationszentrum hat einen sehr hohen Stellenwert bei unseren Gründungsunternehmen. Seit über 12 Jahren freuen wir uns, dass bislang immer alle 13 Büros vermietet wurden. Über 60 Unternehmen durften wir hier bereits begrüßen.

Wie ist der Trend von Existenzgründungen?

Seit einiger Zeit eher rückläufig, und das eigentlich nicht erst seit der Corona-Krise. Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist sehr stabil und viele Menschen suchen eher die „sichere Anstellung“, als die doch eher mit Risiken behaftete Selbständigkeit. Wie man an den Buchungszahlen im Innovationszentrum jedoch sieht, gibt es aber dennoch einige Mutige, die diesen sicher nicht einfachen Weg der Selbständigkeit weiterhin beschreiten. Und auch die Zahlen des VFE zu den Beratungsstunden sprechen hier für sich. Nachfrage ist noch immer da.

Wird es Änderungen oder Ergänzungen der Maßnahmen geben ?

Da sich unsere Maßnahmen bislang bewährt haben, werden wir im Großen und Ganzen auch an diesen Konzepten festhalten. Vielleicht werden wir das ein oder andere etwas modifizieren und uns etwas Neues einfallen lassen.

Was planen Sie für die Zukunft?

Aktuell planen wir mal wieder eine Gewerbeschau auf die Beine zu stellen, bei der sich natürlich auch Gründungsunternehmen präsentieren können sollen. Hier müssen wir natürlich die weiteren Entwicklungen der Corona-Krise sehr genau im Blick behalten. Planungen sind hierdurch insgesamt schwer geworden.

Unterstützen Sie nur Gründer aus Hofheim oder auch aus anderen Kommunen?

Natürlich unterstützen wir Gründer aus allen Kommunen.

Welche externen Vereine unterstützen Sie und wie?

Aktuell kooperieren wir ebenfalls mit dem Verein der Social Business Women aus Königstein, die seit diesem Jahr Gründungsberatungen speziell für Frauen im HIZ anbieten. Dem Verein bieten wir ebenfalls öffentliche Räume zur Durchführung von Workshops oder sonstigen Veranstaltungen an.

Thorsten Kolar
Magistrat der
Kreisstadt Hofheim am Taunus
Wirtschaftsförderung / Stadtmarketing
Chinonplatz 2
65719 Hofheim am Taunus

Tel. 06192/202-301
Fax 06192/202 5 301
E-Mail: tkolar@hofheim.de

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